Frankreichaustausch / Jeanne d’Arc Recouvrance, Saintes

Frankreichaustausch 2025

Tag 1 (Anreisetag): Mit dem Zug sind wir von Stuttgart nach Saintes gefahren. Einen Zwischenstopp hatten wir in Paris, wo wir die Notre-Dame besichtigt haben. Als wir am frühen Abend in Saintes angekommen sind, wurden wir herzlich von unseren Austauschpartnern und deren Familienangehörigen begrüßt.

Tag 2: Zuerst haben wir uns bei der Schule getroffen und sind dann alle gemeinsam nach Royan gefahren. Dort haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe hat zuerst einen Bonbon-Workshop gemacht, während die andere Gruppe eine Stunde Freizeit hatte. Anschließend sind wir alle zusammen Char à voile (Strandsegeln) gefahren.

Tag 3 und 4: Am Wochenende hat die Austauschfamilie ein individuelles Programm organisiert. Am Abend haben wir uns mit allen anderen Austauschschülern getroffen.

Tag 5: Am Vormittag durften wir einen Blick in den französischen Unterricht werfen. Teilweise haben sich die Fächer von denen in Deutschland unterschieden, und so konnten wir Fächer wie Technologie, Economy oder Fitness besser kennenlernen. Nachdem wir uns die typische Spezialität in Frankreich, Crêpes, beim Pausenverkauf gekauft hatten,  versammelten wir uns, um eine Stadtrallye durch Saintes zu machen. Dabei konnten wir die kleine Stadt besser kennenlernen und wichtige Wahrzeichen anschauen. Als Überraschung stand am Ende der Rallye ein Crêpe-Stand vor der Schule, und wir konnten unseren zweiten Crêpe des Tages genießen.

Tag 6: Heute sind wir mit dem Zug nach La Rochelle gefahren und sind dann am Hafen entlang zu einer Schnitzeljagd gelaufen. Während wir die Aufgaben gelöst haben, hatten wir die Möglichkeit, die Stadt besser kennenzulernen. Anschließend hatten wir circa eine Stunde Freizeit, in der wir in mindestens Dreiergruppen unterwegs waren. Diese wurde hauptsächlich für Shoppingaktivitäten genutzt. Die letzte Aktivität an diesem Tag war Street Art: Wir konnten mit Graffiti an eine Wand sprühen.

Tag 7: Der letzte Tag unseres Austausches begann mit zwei Stunden Schule. Wir hatten die Möglichkeit zu sehen, wie der Unterricht und die Schule in Frankreich aussehen und funktionieren. Nachmittags hatten wir Zeit, unsere Koffer zu packen und noch letzte Aktivitäten mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Am Abend haben wir uns dann alle mit den anderen Gastfamilien zu einem Abschlussabend getroffen, der in der Schule stattfand. Es gab ein großes Buffet und es wurden Bilder von unserem Austausch gezeigt.

Tag 8 (Abreisetag): Morgens sind wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien zur Schule gegangen. Dort haben wir uns verabschiedet und sind dann mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Unseren Stopp machten wir in Paris, wo wir eine Stunde Zeit hatten, um spazieren zu gehen und uns den Eiffelturm etwas anzuschauen. Gegen Abend sind wir in Stuttgart angekommen und wurden von unseren Eltern empfangen.

Zu guter Letzt bedanken wir uns für diesen tollen Austausch und für die Möglichkeit, diese Erinnerungen zu sammeln.

Polina Soroka, Viktoria Wicher, Isabelle Steidinger

Saintes 2024

Am 13.03.24 sind 12 Schülerinnen und Schüler, Frau Baraç und Frau Kling unter dem Thema „Nachhaltigkeit, Sport und Retten der Ozeane“ nach Saintes an die Schule Jeanne d’Arc Recouvrance gefahren.

Nach ungefähr 12 Stunden Zugfahrt kamen wir endlich in Saintes an und wurden von unseren Gastfamilien herzlich empfangen. Am ersten Tag lernten wir uns erstmal alle mit einem Bingo kennen. Für die Franzosen natürlich auf Deutsch und für die Deutschen auf Französisch. Dann durften wir zwei Stunden am Unterricht teilnehmen. Als Nächstes starteten wir am Amphitheater mit der Stadtrallye, bei der wir den Raub an dem Architekten des Amphitheater auflösen mussten. Dabei durften manche sich auch anhand von Kostümen in die Rollen der Verdächtigen hineinversetzen. Die Anderen suchten an verschiedenen Orten Indizien, um die Täterin oder den Täter zu entlarven. So hatten wir sehr lustige Momente und haben die sehr schöne Stadt kennengelernt. Am zweiten Tag starteten wir mit einer Art Schnitzeljagd auf der l’île d‘Oléron, bei der wir an verschiedenen Orten auf der ganzen Insel Stempel suchen mussten und unsere Karten als Beweis abgestempelt haben. Nachdem wir alle gegessen hatten, haben wir Char à voile gemacht. Dabei segelt man mit einem kleinen Sitz mit drei Rädern und einem Segel bei Ebbe am Strand. Am Wochenende hatten wir alle Zeit, mit unseren Gastfamilien viel zu erleben und viele Erfahrungen zu sammeln.

Am Montag ging es für uns nach La Rochelle, um etwas Gutes zu tun. Wir haben einen Workshop zum Thema „Upcycling“ gemacht. Dabei waren wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat aus Stücken von Austernzuchtgittern Körbe gebastelt, die andere Gruppe sammelte währenddessen Müll am Hafen und in der Umgebung. Danach hatten wir Zeit, die Stadt in Gruppen anhand einer Art Schnitzeljagd zu entdecken. Am Nachmittag tauschten wir die Gruppen und bastelten erneut Körbe und sammelten Müll. Am letzten Tag des Austausches waren wir erneut zwei Stunden im Unterricht an der französischen Schule. Danach sind wir zu Fuß nach Saintes gegangen, wo wir nochmal Zeit hatten, die Stadt zu besichtigen und etwas zu essen. Dabei waren wir auf der Suche nach einem Slogan zum Schutz der Ozeane, der auf der Straße aufgemalt war. Als wir wieder an der Schule ankamen, erwartete uns ein Goûté, ein Snack, der normalerweise gegessen wird, wenn die Kinder von der Schule kommen, mit Madeleines, Galettes, kleinen Croissants, u.ä. und der Schulleiter, der nette Worte an uns und die Organisatoren gerichtet hat.

Und dann war auch schon der Tag der Abreise gekommen. Nun hieß es Abschied von unseren Austauschpartner*innen zu nehmen und wir traten die lange Rückreise an. Für alle war der Austausch ein tolles Erlebnis mit vielen neuen Erfahrungen und wir freuen uns schon auf das Wiedersehen mit unseren Austauschpartner*innen im Mai in Stuttgart. Danke an Frau Kirsch, Frau Baraç und Frau Kling für die tolle Organisation dieses Austausches.
Jule-Lotta Staudt, Kl. 10

Angoulême 2019 

Am Mittwoch, 27. März 2019 trafen sich 14 Schüler aus der Klassenstufe 9 und 10, um sich auf die Reise nach Angoulême zu machen. Mit guter Laune, aber auch sehr viel Aufregung überstanden wir die erste Fahrt nach Straßburg. Wir gingen in die Stadt und genossen die Sonne am Flussufer. Noch lagen ein weiteres Mal Umsteigen und weitere fünf Stunden Fahrt vor uns. Je näher wir kamen, desto aufgeregter wurden wir. Endlich angekommen, sahen wir unsere Austauschpartner in der Bahnhofshalle das erste Mal. Wir hatten unsere Aufregung dann ganz schnell vergessen.

Der erste Abend verging wie im Flug und am nächsten Morgen ging es in die Schule. Der Unterricht war für uns schwer zu verstehen, aber dennoch sehr interessant, da wir einen Einblick in den typisch französischen Unterricht erhalten konnten. Danach führten uns unsere Austauschschüler durch die Schule. Die Schule ist wirklich sehr groß und hat eine große Technikhalle mit knapp 4000m², in der die Schüler lernen, mit Maschinen zu arbeiten. Das ist eine Besonderheit, denn das Lycée Charles A. Coulomb ist nicht nur ein allgemeinbildendes Gymnasium, sondern auch ein berufliches Gymnasium mit einer Vielzahl an technischen Zweigen. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine haben unsere „Corres“ ein Stadtquiz durch Angoulême mit uns gemacht. Dabei konnten wir die Stadt besser kennenlernen, wie beispielsweise die bemalten Wände.

Nach zwei Schulstunden starteten wir unseren zweiten Tag in Angoulême mit einem Ausflug in das Comic-Museum. Anschließend erkundete wir bei traumhaftem Wetter auf eigene Faust die Innenstadt und die Läden von Angoulême.

Das Wochenende stand nun vor der Tür und wir hatten gemischte Gefühle. Manche hatten Angst aber die meisten freuten sich sehr darauf. Wir hatten alle ganz unterschiedliche Unternehmungen in den Familien: manche fuhren ans Meer, andere blieben in Angoulême, aber es wurden auch sehr viele Städte, Burgen und Schlösser besichtigt.

Nach einem ereignisreichen Wochenende in unseren Familien trafen wir uns am Montag wieder an der Schule. Mit einem Reisebus machten wir uns auf den Weg nach Bordeaux, wo wir ein interaktives Stadtquiz zu den Sehenswürdigkeiten und der historischen Altstadt von Bordeaux machten. Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus zur heißersehnten Dune du Pilat. Dies ist die größte Wanderdüne Europas. Wir wären nicht wir, wenn wir nicht die sehr steile Düne hochgerannt wären. Vielen war das noch nicht anstrengend genug, also rannten wir die Düne Richtung Atlantik herunter. Einzelne wurden von den doch sehr starken und kalten Wellen des Atlantiks erwischt und mussten sich im Bus umziehen. Anschließend fuhren wir müde mit dem Bus zurück nach Angoulême, wo uns schon unsere Gastfamilien erwarteten.

Am Dienstag, unserem letzten Tag in Frankreich, gingen wir wieder zu Beginn in den Unterricht. Anschließend fuhren wir mit dem Regionalbus nach Cognac. Dort hatten wir eine Führung durch die Cognac Destillerie Meukow. Die Führung war sehr lehrreich, da uns vieles über das Anbaugebiet des Cognacs, sowie dessen Herstellung erklärt wurde – auf Französisch! Nun wissen wir auch, dass Cognac und Brandy nur eins unterscheidet – nämlich die Herkunft der Weintrauben. Am Abend gab es noch einen deutsch-französischen Abschlussabend. Unsere „Corres“ hatten hierfür auch ein kleines Buffet zubereitet. Wir wiederum hatten „deutsche“ Tänze vorbereitet, die wir den Franzosen beibrachten. Wir spielten auch Reise nach Jerusalem und hörten typisch deutsche Musik. An diesem Abend hatten wir sehr viel Spaß und man konnte merken, dass wir alle innerhalb dieser Woche gut zusammengewachsen sind. Dieser Abend wird uns immer in Erinnerung bleiben und wir freuen uns schon darauf, dass im Mai unsere „Corres“ zu uns kommen.

Am Mittwoch, 3. April ging es dann mit dem TGV zurück nach Stuttgart. Wir hatten eine großartige Woche und sind zu einer guten Gruppe zusammengewachsen. Wir bedanken uns bei der Schulleitung, dass sie uns diesen Austausch ermöglicht hat.

Aylin Özkan (9D)

Frankreichaustausch 2018 mit dem Lycée Charles A. Coulomb, Angoulême

Vom 12. bis 19.März 2018 gingen zwölf Schüler der Klasse 9 und 10 in Begleitung von Frau Beinschrodt und Frau Lauxmann auf einen Austausch nach Frankreich. Das Ziel war Angoulême, eine kleine Stadt im Westen Frankreichs, im Département Charente, und das Lycée Charles A. Coulomb.

Am Montag bei der Ankunft wurden die deutschen Schüler von ihren corres (Austauschpartnern) und deren Familien empfangen. Schon fing es mit dem Französisch sprechen und dem Kennenlernen der französischen Kultur an und ebenso mit dem Anfreunden der corres und der Familien, die alle sehr sympathisch waren.

Am Dienstagmorgen hatten wir die erste Möglichkeit an einem französischen Unterricht teilzunehmen. Nachmittags ging es dann in das centre-ville (Stadtzentrum) von Angoulême, um die typische westfranzösische Stadt zu besichtigen. Nach einer visite guidée (Führung) des hôtel de ville (Rathaus) hatten unsere corres eine Stadtrallye für uns vorbereitet, bei der man viel über die Stadt lernen und gleichzeitig ihre charmanten, alten weißen Steinhäuser, Monumente und den Fluss bestaunen konnte.

Am Mittwoch stand ein langer Ausflug für uns an. Es ging nämlich nach Bordeaux. Die Altstadt von Bordeaux ist UNESCO-Weltkulturerbe und war wahrhaftig wirklich schön. Die Schönheit der Stadt wurde uns wieder durch eine geführte Stadtbesichtigung und durch die anschließende Freizeit in der Stadt vor Augen geführt. Danach fuhren wir mit dem Reisebus zur Dune du Pilat weiter, der größten Wanderdüne Europas, die sich direkt am Atlantik befindet und von Pinienwäldern umgeben ist. Die Sicht von der Düne aus war atemberaubend, doch der starke Wind komplizierte einiges, da er den Sand stark aufwirbelte. Zum Glück war der Abstieg leichter als der Aufstieg, da man die 100m hohe Düne regelrecht herunterrennen konnte. Einige Schüler fielen beim Rennen in den Sand, was aber nicht schlimm war, weil es wirklich sehr viel Spaß bereitete. Erschöpft beendeten wir den Tag in unseren Gastfamilien.

Der Donnerstag war entspannter. Morgens besuchten wir das Musée de la BD, da Angoulême für das jährlich stattfindende Comicfestival bekannt ist. Vor dem Nachmittagsunterricht am Lycée gab es noch genügend Zeit sich in der Stadt noch gemütlich in ein Café zu setzen und ein Crêpe oder ein Chocolatine (Pain au chocolat) zu genießen.

Abends war schon ein Abschlussabend mit den Franzosen am Lycée, bei dem Fotos von unseren Ausflügen gezeigt wurden. Es gab auch Kuchen und Getränke. Highlight des Abends war jedoch die Aufführung deutscher Lieder (z.B. dem Flieger-Lied), bei der wir unsere corres zum Mittanzen aufforderten.

Am Freitag kamen unsere corres mit zu einem Ausflug nach Poitiers, einer nahen historischen Stadt, mit. Dort wurde erstmal gemeinsam gepicknickt und dann durch die Stadt spaziert. Anschließend hatten wir Zeit die Stadt selbst mit einem Quiz der Lehrer zu erkunden, sodass wir nicht nur mehr über die Stadt, sondern auch über die Region erfahren konnten.

Schon war es Wochenende, welches in den einzelnen Familien verbracht wurde. Manche Schüler besuchten Burgen, Museen oder Freizeitparks. Andere machten Shoppingtouren, Schifffahrten, gingen reiten oder spielten UNO. Aber eins ist sicher – es war eine tolle Zeit!

Viel zu schnell war die Woche in Angoulême vorbei und schon stand am darauffolgenden Montag der Abschied vor der Tür.

Besonders gefiel uns die Dune du Pilat, die Zeit in den Familien und dass wir die Kultur Frankreichs (mit all ihrem leckeren Essen) kennenlernen konnten. Es war eine sehr erlebnisreiche Woche, von der viele schöne Erinnerungen verbleiben werden.

Nochmal vielen Dank und merci beaucoup an unsere corres, die französischen Familien, Frau Beinschrodt, Frau Lauxmann, Frau Goschyk und die Schulleitungsteams des Lycée Charles A. Coulomb und des Wirtemberg-Gymnasiums, die dies alles ermöglicht haben.

Ebenso gilt unser Dank dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW). Durch die finanzielle Unterstützung des DFJW wurden viele Programmpunkte und Erlebnisse erst realisierbar.

Laura Linse-Velasco (10D)