Jugend forscht: 13 Preise für das Team WiGGY!

Dieses Jahr war das WiGGY-Team mit elf Projekten beim Regionalwettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren in Donzdorf und so erfolgreich wie noch nie: Zwei Schulpreise, ein Betreuerpreis, fünf zweite Preise, ein dritter Preis und vier Sonderpreise gingen ans WiGGY-Team!

Bundesweit haben sich in diesem Jahr rund 12.000 Jungforscher*innen zu dem Nachwuchswettbewerb Jugend forscht angemeldet, um neue Ideen zu verwirklichen. Davon waren 15 vom WiGGY, noch nie waren es so viele! Das Motto der diesjährigen Jugend forscht – Schüler experimentieren-Wettbewerbe lautet „Schaffst Du!“. Gemäß diesem Motto haben die Schülerinnen und Schüler der Jugend-forscht-AG teilweise seit einem Jahr Forschungsfragen selbst entwickelt und haben geforscht und nicht aufgegeben, Lösungen für die Fragestellungen in ihren Projekten zu suchen. Ihre Ergebnisse haben sie am 07. und 08.02.2019 beim Regionalwettbewerb in Donzdorf erfolgreich den Juroren und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vielzahl der Preise, über die sich die Jungforscher*innen vom WiGGY freuen durften spricht für eine große Qualität der Arbeiten:

Alle Schülerinnen und Schüler traten beim Wettbewerb in der Juniorsparte Schüler-experimentieren für die unter 15-jährigen an. Im Fachbereich Biologie stellte der Sechstklässler Lenny sein Projekt über optische Täuschungen vor. Er konstruierte optische Täuschungen und führte eine Befragung seiner Mitschüler durch, welche optischen Täuschungen besonders gut wirken.

Die Fünftklässler Emil, Pascal und Sylvester bauten kleine Fahrzeuge, die mit Hilfe von Fototransistoren gesteuert werden, sie fahren immer in Richtung des Lichtes. Diese Arbeit stellten sie im Fachbereich Technik auf dem Wettbewerb dem interessierten Publikum und der Jury vor.

Die Neuntklässlerin Chiara freute sich über den dritten Preis im Fachbereich Mathematik: Sie hat ihre Arbeit zum Thema Parkettierungen, welches sie schon letztes Jahr bearbeitet hat, erweitert. In ihrer Arbeit füllt sie Flächen auf verschiedene Arten mit Dreiecken und Quadraten, ohne dass Löcher entstehen. Auf diese Weise hat sie nicht nur schöne Muster entdeckt, sondern die Muster auch auf Symmetrien untersucht.

Die Fünftklässler Tim und Tom programmierten die Simulation einer Maschine, die die Farben von Gegenständen erkennt und diese nach Farben sortiert.  Als Anerkennung für die großartige Leistung im Fachbereich Mathematik – Informatik erhielten die beiden als Sonderpreis einen Kosmos Experimentierkasten.

Auch Colin aus der fünften Klasse programmierte in der Programmiersprache Scratch. Colin entwickelte ein Spiel mit fünf Leveln. Hier muss der Spieler das Männchen auf dem Bildschirm so steuern, dass dieser herumfliegenden Lavabrocken ausweicht. Die Jury war begeistert und vergab den zweiten Preis im Fachbereich Mathematik – Informatik.

Linda aus der achten Klasse bearbeitete gleich zwei Projekte. Im Fachbereich Mathematik untersuchte sie das Kaprekar-Verfahren: Hierbei denkt man sich drei Ziffern aus, die nicht alle gleich sind. Aus diesen Ziffern bildet man die größtmögliche und die kleinstmögliche Zahl, welche man voneinander abzieht. Man erhält wieder eine dreistellige Zahl. Die drei Ziffern dieser Zahl ordnet man wieder zur größtmöglichen und kleinstmöglichen Zahl. Man subtrahiert wieder und fährt so lange fort, bis sich nichts mehr verändert. Linda hat dieses Verfahren für zweistellige, dreistellige, vierstellige und fünfstellige Zahlen untersucht. Und ist dabei auf konstante Zielzahlen und Zyklen gestoßen. Diese großartige Arbeit wurde mit einem zweiten Preis im Fachbereich Mathematik belohnt. Ihr zweites Projekt bearbeitete Linda im Fachbereich Arbeitswelt: Um die Lautstärke während des Unterrichts zu verringern hat Linda eine Lärmampel errichtet, welche die Lautstärke innerhalb des Klassenzimmers misst und in denselben Farben wie bei einer Verkehrsampel (Grün, Gelb und Rot) anzeigt. Wobei Grün einer geringen, gelb einer mittleren und rot einer zu hohen Lautstärke entspricht. Die Lärmampel wird mit einem Arduino Uno gesteuert. Auch für diese Arbeit konnte sich Linda über einen zweiten Preis (diesmal im Fachbereich Arbeitswelt) freuen. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis Hören Akustik & Lärm bedacht.

Auch im Fachbereich Arbeitswelt traten die beiden Sechstklässler Maximilian und Samir an. Sie entwickelten ein Helmtelefon fürs Fahrradfahren. Weil dabei alle Sicherheitsaspekte berücksichtigt wurden, wurde für dieses Projekt der Sonderpreis Thinking Safety vergeben. Das dritte Projekt des WiGGYs im Fachbereich Arbeitswelt ist das Projekt der beiden Fünftklässler Jonas und Ilyas. Sie bauten ein Solar betriebenes Ladegerät für Akkus und untersuchten dieses genau. Jonas und Ilyas freuten sich sehr über den Kosmos Experimentierkasten, den sie als Sonderpreis erhielten.

Strom aus Zitronen wollte die Fünftklässlerin Maya herstellen. Ausgehend von einer Zitronenbatterie, für die man in eine Zitrone ein Stück Kupfer und ein Stück Zink steckt, untersuchte Maya mit welchen Materialien diese Art der Stromgewinnung gut funktioniert. Sie machte Experimente mit unterschiedlichen Metallen und auch mit unterschiedlichen Flüssigkeiten, in die die Metalle statt der Zitrone gesteckt wurden. Die besten Ergebnisse fand Maya mit frisch eingeschenkter noch sprudelnder Cola. Die Jury lobte ihre tolle Arbeit und vergab einen zweiten Preis im Fachbereich Chemie.

Gießt man kochendes Wasser in eine Tasse und zum Vergleich ein kaltes Getränk in die gleiche Tasse, so hört es sich völlig unterschiedlich an. Der Zehntklässler Elin untersuchte in seiner Arbeit im Fachbereich Physik ob sich das Gehör zum Einschätzen von Temperaturen eignet. In vielen Versuchen untersuchte er die Frequenzspektren, also die vorkommenden Tonhöhen beim Eingießen von Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen und überlegte sich den physikalischen Grund für dieses Phänomen. Die begeisterte Jury vergab einen zweiten Preis im Fachbereich Physik

Mit großer Freude empfing Frau Dr. Dörfner am Ende der Preisverleihung gleich zwei Schulpreise und einen Betreuerpreis. Das WiGGY erhielt nämlich, den vom der IHK gestifteten Schulpreis für besonderes Engagement in Höhe von 250 Euro, den alle Schulen bekommen die mit mindestens vier Projekten beim Regionalwettbewerb antreten. Außerdem ging, der Jugend forscht-Schulpreis 2020, der Schulen ehrt, die sich besonders um die Förderung von Talenten im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) verdient gemacht haben in Höhe von 1.000 Euro (gestiftet von CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH) auch an das WiGGY. Mit dem Sonderpreis für engagierte Talentförderer, den die Heinz und Gisela Friedrichs-Stiftung auf Regionalebene auslobt, wurde das besondere Engagement von Frau Dr. Dörfner in der Jugend forscht AG gewürdigt.

Dr.Tanja Dörfner

Weitere Informationen unter

https://www.emag.com/de/unternehmen/jugend-forscht.html

 

Das könnte dich auch interessieren...